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Unsere Yogatradition in Dettenheim

Wir unterrichten den ganzheitlichen Yoga in der Tradition von Swami Sivananda einem großen indischen Yogameister und Arzt und Swami Vishnu Devananda, einem langjährigen und sehr engen Schüler Sivananda`s. Unterrichtet wird Hatha Yoga in Form der sogenannten „Rishikesh-Reihe“.

 

Entwickelt wurde diese Reihe von Swami Sivananda, der Name entstammt dem Ort seines Ashrams in Nordindien. Die Reihe besteht aus 12 Grundstellungen (mit vielen möglichen Variationen) und kann recht schnell erlernt und selbst geübt werden und verhilft so schnell zur Entspannung von Körper, Geist und Seele.

 

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Er erblickte am 8. September 1887 in Südindien das Licht der Welt und wuchs in sehr frommen Hinduistischen Familie auf. Bereits in seiner frühen Kindheit zeigte sich seine Neigung zur Freigebigkeit und zum bedingungslosem Dienen. Er war tolerant und frei von jeglichen Vorurteilen. Dieser intensive Wunsch, anderen zu dienen, brachte ihn auf eine medizinische Laufbahn. Seine wohlhabenden Familie ermöglichte ihm eine sehr gute Schulbildung und ein Studium als Mediziner. Seine Tätigkeit als Arzt führte ihm jedoch tagtäglich die leiden dieser Welt deutlich vor Augen.

 

Als praktizierender Arzt war er ausserordentlich sozial und engagierte sich besonders für die armen und hilfsbedürftigen Menschen. Er verlangte niemals irgendwelche Honorare von seinen Patienten, sein ganzes persönliches Engagement dem Dienst am Menschen. Seine Tätigkeit als Arzt führte ihm jedoch tagtäglich die leiden dieser Welt deutlich vor Augen.

Ihm wurde, daß es einen Ort des Frieden und der Glückseligkeit geben müsse. So kam es, daß er sein reiches und bequemes Leben aufgab und 1924 nach Indien, genauer nach Rishikesh in Nordindien zurückkehrte. Dort führte er von nun an ein Leben der Entsagung und widmete sich intensiv verschiedenen Yogapraktiken. Er meditierte bis zu sechzehn Stunden täglich und fand dennoch die Zeit, kranken Mönchen und Pilgern zu dienen. Schon nach recht kurzer Zeit wurde Sivananda in den Saraswati-Orden als Swami (Mönch)eingeweiht.

 

Nach einer Zeit der langen, strengen Askese erstrahlte er als grosser Yogi, Weiser und wurde eine erleuchtete Seele. Er war ein wahrhaftiger Yogameister und offenherziger Mensch. Er achtete alle Menschen gleichermassen, Er verneigte sich vor Heiligen und Straßenkehrern, achtete die Rechte der Tiere und begegnete jedem Lebewesen mit größter Liebe und Mitgefühl.

 

Seine Überzeugung war:

 

„Gib den Hungrigen zu essen; nach einer Weile werden sie wieder hungrig sein. Gib den Unbekleideten etwas anzuziehen, dann werden sie bald wieder Mangel leiden. Gib den Bedürftigen Geld, bald werden sie es ausgegeben haben und werden Neues brauchen. Schenkt man jedoch Allen göttliches Wissen, dann stellt man ihnen alles Nötige zur Verfügung, damit sie für sich selbst sorgen können“.

 

Im Jahr 1932 gründete er in Rishikesh den nach ihm benannten Sivananda Ashram, wo er unzähligen Schülern unterischtete. Bedeutende Yogameister waren seine Schüler. 1936 gründete er die noch heute bestehenden Institute "Devine Life Society" und die "Yoga Vedanta Forest Academy". Er schrieb über 200 Bücher, durch deren Studium Schüler inder ganzen Welt ein Zeugnis seiner überaus grossen Seele erfahren. Jedoch war einer seiner beliebtesten Aussagen immer:

 

„Ein Gramm Praxis ist mehr als eine Tonne Theorie“.

 

Am 14. Juli 1963 erreichte er Mahasamadhi und verlies seinen physischen Körper. Trotzdem spüren viele Yogis in aller Welt seine Liebe und seine geistige Führung immer wieder aufs Neue.

Swami Vishnu Devananda Saraswati

Wurde am 31. Dezember 1927 in Kerala, Südindien, geboren. Swamiji war ein sehr motivierter, wissbegieriger junger Mann. So kümmerte es ihn auch nicht, daß die nächstgelegene Schule mehr als fünf Meilen von seinem Wohnort entfernt war. Er begab sich jeden Morgen früh auf den langen Fußweg durch den Dschungel. Er lief am Abend zurück und dies tat er für viele Jahre.

 

 

Er war ein Teenager ohne finanzielle Mittel. Um ein Universitätsstudium zu bekommen, verpflichtete sich Swami Vishnu zur Armee, um die wissenschaftliche Ausbildung zu erhalten, die er sich so sehr wünschte. Als er einmal während dieser Zeit in einem Papierkorb nach einem verlorenen Papier suchte, fiel sein Blick auf ein Schrift von Swami Sivananda mit dem Titel „20 Spiritual Instructions“. Das Flugblatt begann mit den folgenden Worten:

 

„Ein Gramm Praxis ist mehr als eine Tonne Theorie“

 

Die Praxisbezogenheit und innewohnende Kraft dieser einfachen Worte brachte Swami Vishnu Devananda dazu, während eines 36-stündigen Urlaubs quer durch ganz Indien zu reisen, um Swami Sivananda im weit entfernten Rishikesh im Himalaya zu treffen. Bei seinem Besuch erhielt der junge Schüler eine beeindruckende Lehre von Swami Sivananda. Swami Vishnu-Devananda war zu schüchtern und ein wenig zu eingebildet, um sich vor dem Meister Swami Sivananda (wie es in Indien üblich ist) zu verneigen. Swami Sivananda warf sich vor dem jungen Schüler nieder und lehrte ihn so durch sein eigenes Beispiel, Demut. Danach lud Swami Sivananda den jungen Mann dazu ein, im Ashram zu bleiben, um zu lernen und ein Yogi zu werden. Dieser kurze Besuch hinterließ solch einen starken Eindruck im Bewusstsein des jungen Mannes, dass er den Entschluss fasste, so bald wie möglich wiederzukehren.

 

Swami Vishnu-Devananda blieb zehn Jahre lang im Sivananda Ashram und wurde von Swami Sivananda in allen Aspekten des Yoga ausgebildet. Er wurde schnell zu einem außergewöhnlichen Experten auf dem Pfad des Hatha Yoga und war ein sehr begeisterter und unermüdlicher Karma Yogi. Eines Tages gab Swami Sivananda Swamiji einen Zehn-Rupien-Schein (entspricht weniger als einem Dollar!) und seinen Segen, um in den Westen zu reisen und die Lehren des Vedanta zu verbreiten. „Die Menschen warten“ waren die Worte des Meisters.

 

Swamijis unbegrenzte Energie und tiefe Inspiration brachten ihn dazu, die Internationalen Sivananda Yoga Vedanta Zentren zu gründen und zu leiten, zu denen inzwischen mehr als zwanzig Yogazentren und sieben Ashrams gehören, außerdem viele angeschlossene Zentren und Yogalehrer. Swami entwickelte die erste Yogalehrerausbildung, die bis heute mehr als 10.000 Lehrer auf dem Gebiet des Yoga und der Spiritualität hervorbrachte.

 

Eine seiner genialen Ideen war es, diese uralten und umfangreichen Lehren in den „fünf Prinzipien des Yoga“ Asanas (Körperstellungen), richtige Atmung (Prananyama), richtige Entspannung, richtige Ernährung, positives Denken und Meditation zusammenzufassen, die einfach zu verstehen und leicht in die tägliche Praxis zu übernehmen sind.

Swami Vishnu Devananda war während seines ganzen Lebens tief besorgt über den Zustand der Welt und die ständige Katastrophe der Kriege. Dies führte dazu, dass er in einem kleinen selbgebauten Flugzeug über etliche Krisenherde der Welt zu flog. Damit sorgte er nicht nur für Diskussion und Bewusstheit in den Nachrichten, sondern er „bombardierte“ diese kriegsgeschundenen Gebiete auch mit Blumen und Friedensflugblättern. Währedessen wiederholte er immer wieder OM NAMO NARAYANAYA, das Mantra für den Weltfriedens.

 

Hari Om Tatsat

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